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Osteopathie

Fasziale Osteopathie:
Die Faszien bilden ein umhüllendes und verbindendes Netzwerk im Körper. Im Rahmen der Tensegrity schafft dies Netzwerk eine Kontinuität von der Hautoberfläche bis in den Zellkern einer jeden einzelnen Körperzelle.
Die einzelnen Faszien des Körpers sind über Faszienketten zu funktionellen Einheiten verbunden. Hierdurch werden auch Zusammenhänge erklärbar und erspürbar, die der Schulmedizin oftmals verborgen bleiben (z.B. eine Vorderhandlahmheit bei Bauchspeicheldrüsenentzündung).
Über das „Listening“ können vermehrte Spannungen wahrgenommen werden, welche den Weg zur osteopathischen Läsion/Dysfunktion weisen. Diese Dysfunktionen können dann gezielt behandelt werden.
Ziel der Faszientherapie ist es, vermehrte Spannung zu lösen und die normale Beweglichkeit der Faszien und somit ihre normale vielfältige Funktion wieder herzustellen und hiermit auch Schmerzen zu lindern.
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Craniosacraltherapie:
Die Craniosacraltherapie beschäftigt sich mit dem Bereich Kreuzbein bis Schädel und umfasst das knöcherne (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein), das membranöse (Hirn- und Rückenmarkshäute), das fluide (Liquor Cerebrospinalis) und das nervale System.
Das Craniosacrale System hat seine von der herkömmlichen Atmung unabhängigen Atemrhythmus, den man als Therapeut erspüren kann. Die Therapieform ist sehr sanft, der Therapeut tritt mit dem Gewebe in Dialog und lädt es quasi ein, sich selbst zu heilen.
Immer wieder fasziniert es mich, wie selbst verängstigte Hunde (mit vergangenen, schlechten Tierarzterfahrungen) hierbei entspannen. Selbst zu Beginn zitternde oder auch schnappende Hunde, legen sich häufig bei der Craniosacraltherapie völlig entspannt ab, schließen die Augen und schlafen z.T. ein.
Dem Lösen der Spannungszustände im Craniosacralen System werden Einflüsse auf die Durchblutung, auf neurologische Störungen, hormonelle Störungen (Lage von Hypophyse und Hypothalamus im Cranium) und biomechanische Störungen (Verbindung von Kopf bis Kreuzbein) zugeschrieben.
Zum Teil findet man auch so deutliche Spannungszustände, dass man sich fragen muss, ob nicht auch viele Tiere unter Kopfschmerzen leiden.