Akupunktur

Die Akupunktur basiert auf der Grundlage, dass die Lebensenergie (Qi) sich im Körper entlang bestimmter "Straßen" (Meridiane) bewegt. Bei Krankheit kommt es zu einer Störung des Qi-Flusses, welche durch Reizung der Akupunkturpunkte behoben wird.

Die Auswahl der Akupunkturpunkte treffe ich nach der traditionellen chinesischen Diagnostik und modernen, weiter entwickelten Akupunkturverfahren.

Ich therapiere die gestörten Akupunkturpunkte vorwiegend mit dem Low Level Laser und nicht mit Nadeln. Dies bietet eine hohe Akzeptanz seitens der tierischen Patienten.

 

 

Akupunktur (PCLAC):

Bei der kontrollierten Akupunktur kann über den Reflex aurico-cardial (Pulstasten) ein gezieltes Auffinden der aktiven Akupunkturpunkte -vegetativ unausgeglichenen Punkte- erfolgen und diese behandelt werden, um den Qi-Fluss wieder auszugleichen.

 

 

Ohrakupunktur:

Bei der Ohrakupunktur ist jedem Körperbereich (Organe, Gelenke) ein bestimmter Punkt am Ohr zugeordnet. Der Zusammenhang der Ohrpunkte mit dem peripheren Punkt (z.B. Gelenk) ließ sich auch mittels Magnetresonanztomographie nachweisen. So konnte z.B. gezeigt werden, dass bei direkter Reizung des Daumens und bei Reizung des Daumenpunktes am Ohr die gleichen Areale der Großhirnrinde aktiv sind (Alimi, Geissmann, Gardeur).

Durch das nahe Zusammenliegen der Ohrakupunkturpunkte bietet die Ohrakupunktur, in Kombination mit der RAC-Diagnostik, eine gute Möglichkeit, in kurzer Zeit die Ursache einer Erkrankung zu erkennen und sie anschließend zu behandeln (insbesondere bei Lahmheiten wende ich diese Form der Akupunktur sehr gerne an). Hierbei wird im ganzheitlichem Sinne, der Krankheit auf den Grund gegangen. So werden auch eventuelle Störherde, welche der Krankheit den Weg geebnet haben, behandelt (z.B. Zahngranulome).

Tierärztin Dr.med. vet. Sinje Treuel-Janz, Rehhörnstr. 3, 27442 Gnarrenburg, Mitglied der Tierärztekammer Niedersachsen